Umwelt-ZahnMedizin

Umweltbelastungen in der heutigen Zeit

Die Belastungen für unseren Organismus sind in der heutigen Zeit im Gegensatz zu früher enorm gestiegen. Der Mensch muss sich heute nicht nur mit einer einzigen Umweltbelastung auseinandersetzen, sondern mit vielen verschiedenen Substanzen aus der Luft, dem Boden, dem Wasser sowie durch Kontakt mit Metallen, Kunststoffen oder elektrischen Geräten, die als unerforschte „Cocktails“ auf den Körper einwirken. Die Zusammenhänge zwischen Exposition und Gesundheitsstörungen ist komplex, da eine Vielzahl von Faktoren für ein schlechtes körperliches Befinden oder eine Erkrankung vorliegen können. Oftmals sind keine einfachen Rückschlüsse auf eine Ursache-Wirkungsbeziehungen zu treffen.

Das Immunsystem kann nicht nur durch Infekte dauerhaft aus dem Gleichgewicht geraten, sondern zum Beispiel auch durch Lärm oder durch Schadstoffe in der Luft, im Trinkwasser, in der Nahrung oder in der Kleidung, wie auch durch Medikamente und Zahnersatzmaterialien im Mund.

Chronische Rücken- oder Kopfschmerzen, Infektanfälligkeit, Migräne, Allergien und andere oftmals diffuse Beschwerden können die Folge sein. Wissenschaftler gehen davon aus, dass bis zu 90 Prozent aller Krankheiten in den Industrienationen umweltbedingt sind (Kuklinski et al, 1998). Besonders alarmierend ist dabei der Prozentsatz chronisch kranker Kinder, die immer häufiger unter Allergien oder Asthma leiden.


Folgen von Materialunverträglichkeiten
  

Rund 40% der Bevölkerung ist heute durch Allergien oder Umweltbelastungen in ihrer Gesundheit und Lebensqualität eingeschränkt. Dentalmaterialien, die nicht vertragen werden,  oder Stoffe und Reize, die eine allergische Reaktion bewirken, erzeugen diffuse Krankheitsbilder. Eine fortlaufende Abwehrschwäche, chronische Erkrankungen im Bereich der Zähne und des Kiefers, Migräne, Tinnitus, Rheuma oder andere Beschwerden können dann die Folge sein. Umgekehrt sind chronische Infektionen wie Parodontitis oder wurzeltote Zähne oftmals Ursache systemischer Entzündungsreaktionen. Von Menschen mit Parodontitis ist zudem bekannt, dass sie ein erhöhtes Risiko für Kreislauferkrankungen, Schlaganfall oder  – bei Frauen – für Frühgeburten haben. 


UmweltMedizin und Umwelt-ZahnMedizin

Aufgabe ist es, durch detaillierte Analysen krankmachende Schadstoffe im Körper des Patienten oder in seiner Umgebung nachzuweisen und die Belastung schnellstmöglich zu eliminieren. In vielen Fällen kommt es bereits durch die alleinige Beseitigung der Schadstoffbelastung zu einem Abklingen der Beschwerden.

Patienten mit umweltbedingten Erkrankungen haben oftmals eine lange Leidenszeit hinter sich, in der die Ursache der Krankheit nicht erkannt oder falsch interpretiert wurde. Dabei treten Umwelterkrankungen häufiger und schwerer mit zunehmendem Alter auf. Frauen sind häufiger und stärker betroffen als Männer.


Beschwerdekomplexe bei Umwelterkrankungen

Die meisten Umwelterkrankungen sind  dem neurologischen und immunologischen Bereich zuzuordnen.

- Nervensystem:Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gedächtnis-,  Konzentrations- oder Koordinationsstörungen, Schlafprobleme, Phobien, Depressionen, Missempfindungen bei Hautnerven, Lähmungen
- Immunsystem:Anfälligkeit für Infekte, Allergien, Autoimmunreaktionen, Autoimmunerkrankungen
- Bewegungsapparat:Beschwerden der Gelenke und Weichteile
- Organsysteme:Beschwerden der Haut, Atemwege, Reproduktionssystem, endokrines System, Entgiftungsorgane
- Allgemeinsymptome (unspezifisch):Herzrhythmusstörungen, Verdauungsstörungen


Behandlung von umweltbedingten Erkrankungen

- Umwelt-ZahnMedizinische Untersuchung auf Unverträglichkeitsreaktionen  von zahnärztlichen sowie zahntechnischen Materialien 
- Falls angezeigt, Analyse von Blut, Stuhl, Urin, Speichel oder Haar durch ein Umwelt-Speziallabor
- Erfassen der Lebensumstände des Erkrankten
- Abklärung  der gesamten Medizin der  chronischen Erkrankungen in Zusammenarbeit mit Ärzten und Heilpraktikern


Als ganzheitliche Zahnarztpraxis und als Umwelt-ZahnMediziner stellen wir den ganzen Menschen ins Zentrum unserer Behandlung!

Umweltbelastete Patienten mit (chronischen) Beschwerden betreuen wir umfassend. Dafür hat Dr. Thomas Rosner die Zusatzausbildung zum Umwelt-ZahnMediziner absolviert. Diese Ausbildung hat die internationale Gesellschaft für Ganzheitliche ZahnMedizin (GZM) und der Berufsverband der Umweltmediziner Deutschland entwickelt. Unsere Praxis ist eine der ersten, die ihr Wissen rund um das Thema Umwelt-ZahnMedizin erweitert hat. Wir verfügen über Spezialkenntnisse in Bezug auf umweltmedizinische Anamnese und Laboranalytik, über den Einfluss von Zahnersatzmaterialien auf den Organismus sowie über die Behandlungen von umweltbelasteten Patienten. Ergänzend arbeiten wir mit UmweltMedizinern, Biologen, Laboranalytikern sowie Heilpraktikern zusammen.


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