Implantate

Lachen ist gesund. Zu einem befreiten Lachen gehört es auch, die Zähne zeigen zu können. Doch viele Menschen trauen sich dies nicht, denn ihnen fehlt ein oder mehrere Zähne. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten keinen „Mut zur Lücke“ beweisen zu müssen.

Mangelnde Pflege und Hygiene müssen hier nicht die Ursache sein, oft sind Zahnerkrankungen auch erblich bedingt. Durch die ästhetischen Einschränkungen wird oft eine psychische Belastung deutlich, denn leidet das Aussehen, sinkt oft auch das Selbstbewusstsein des Patienten.

Neben dem konventionellen Zahnersatz (Brücken und Prothesen) bietet ein Zahnimplantat viele Möglichkeiten, die Zahnlücke zu schliessen. Dieses Implantat wird als künstliche Zahnwurzel an der Stelle der Lücke im Kieferknochen verankert. Auf ihnen wird eine Zahnkrone, eine Brücke oder eine Prothese fixiert. Auf diese Weise kann die Zahnlücke geschlossen werden.

Es gibt zwei Typen von Implantaten:

Titan

Lange Zeit galten Titanimplantate als gut verträglich und nahezu für alle Indikationen verwendbar. Mittlerweile ist es wissenschaftlich erwiesen, dass sich auf die Titan-Ionen, die freigesetzt werden, durch Bindung an ein spezielles Eiweiss (sogenannte Haptene) entstehen, die eine Immunreaktion auslösen. In unseren Breitengraden betrifft diese Unverträglichkeit etwa 50 Prozent der Patienten. Manche Quellen nennen sogar Zahlen von bis zu 70 Prozent. Diese Reaktion kann von Implantatabstossungen bis zu Herdgeschehen führen. Vor einer Implantation mit Titan empfiehlt es sich, einen Titanverträglichkeitstest (Bluttest) durchzuführen, um unliebsame Nachwirkungen soweit möglich zu vermeiden.

Biokeramik – metallfrei

Verschiedene Firmen bieten für diese Behandlung Implantate aus einer speziellen Biokeramik (Zirkoniumdioxid-Keramik) an.  Patienten, die gegen ein Titan-Implantat allergisch reagieren, bietet das Implantat  aus Zirkoniumdioxid-Keramik eine Alternative.

Bei der Entscheidung für ein Implantat oder eine anderweitige prothetische Versorgung beraten wir Sie gerne unter Berücksichtigung aller Risikofaktoren. Da alle Implantate gesundheitliche Probleme nach sich ziehen können, setzen wir in unserer Praxis seit einigen Jahren keine Implantate mehr ein. Sollten Sie sich dennoch für ein Implantat entscheiden, vermitteln wir Sie gerne an kompetente Oral- oder Kieferchirurgen. 


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