Bionator

Prof. Dr. Dr. Balters stellte Ende der 1940er Jahre zwischen Zahnfehlstellungen und anderen körperlichen Beeinträchtigungen einen Zusammenhang her. Zusammen mit dem Zahntechniker Fritz Geuer entwickelte er die Bionator-Methode.

Der Bionator wird lose im Mund getragen. Der grazile Kunststoffkörper mit Drahtelementen wird auch als Turngerät für den Mund bezeichnet. Er ist passiv, dass heisst er enthält keine aktiven Elemente.

Das Ziel ist die Wiederherstellung der Mundraumfunktion mit optimalem Atmen, Beissen, Kauen und deutlicher Aussprache. Extraktionen von gesunden Zähnen werden in der Regel vermieden.

Der Bionator vermittelt eine Stimulation von Bewegung und Berührung. Der Gaumenbügel regt den Zungen – Gaumen – Kontakt an. Der Labialbogen regt zum Lippenschluss an. Dies fördert die Nasenatmung. Muskelbewegungen werden geschult, Entschlackung des Gewebes ermöglicht und es erfolgt eine Entlastung und Lockerung der Kiefergelenke. Die Haltung der Halswirbelsäule und des Körpers werden verbessert.

Das Tragen des Bionators wird von den Meisten als bequem empfunden. Spannungen und Schmerzen im Kopf und Rückenbereich können sich lösen. Die sprachliche Verständlichkeit ist bei einem Teil etwas eingeschränkt.

Oft können chronische Krankheiten im Verdauungstrakt, Atemtrakt, Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates und viele weitere Beschwerden gelindert oder zum Teil geheilt werden.


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